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Bagno di Romagna - Città di Castello

Bagno di Romagna - Città di Castello (km 54)

Von Bagno di Romagna auf der Schnellstr. E/45 nach Süden fahrend, erreicht man Città di Castello, die das obere Tiber-Tal schließt und die Region Umbrien ankündigt, der sie verwaltungsmäßig gehört.
Sein einzigartiger Umriss – die vom Tiber bespülten Mauern, die vom Glockenturm des Doms und von dem zierlichen Stadtturm überragt sind – lädt zur Entdeckung ein. Dieses Städtchen widmet sich verschiedenen industriellen Tätigkeiten (Druck-, Metall-, Mechanik- und Möbelindustrie) und ist unwahrscheinlich reich an Kunst- und Bauwerken. Die auffallende Lage einiger vornehmer Paläste adliger Familien (Vitelli, Cappelletti, Bondi-Mancini, Bruni, Tommasini, Bufalini, Bourbon del Monte, Gualtierotti) in der Stadt und ihre Gärten, das Stadtgefüge, in dem sich das Mittelalter mit der toskanischen Renaissance verflechtet, stattliche Kirchen (S. Domenico, S. Francesco, S. Maria Maggiore, Madonna delle Grazie) und weitläufige Plätze üben einen einzigartigen Zauber aus. Der Dom romanischen Ursprungs weist ein gotisches Portal und eine unvollständige Fassade auf; in der oberen Kirche, mit ihrem deutlichen Ausmaß aus dem 16. Jahrhundert, zeichnet sich das 1530 datierte Gemälde „die Verklärung Christi“ des Künstlers Rosso Fiorentino aus. Von der Sakristei aus betritt man das Kapitelmuseum, das wertvolle Goldschmiedekunstwerke aufbewahrt, darunter der Schatz, sog „Tesoro di Canoscio“ (eine sehr seltene Sammlung an eucharistischem, frühchristlichem Geschirr). Der neben der Schießscharte gelegene Palazzo Vitelli, mit seiner mit Graffito geschnitzten Fassade nach Zeichnungen des Vasari, beherbergt die Stadtpinakothek, die an Gemälden reich ist, vor allem aus dem 14. bis zum 16. Jahrhundert (Raffaello, Signorelli, Ghiberti, Della Robbia).
Dieses Riesenvermögen bereicherte sich noch weiter um die Werke des Künstlers Alberto Burri (1915-1995) – wichtiger Vertreter der Avantgarde, der für seine Collagen und Materialassemblagen aus Teer, Sack- sowie Stofffetzen, angesengtem Holz und verbrannten Kunststoffen bekannt ist –, die er seiner Heimatstadt geschenkt hat. Diese im Palazzo Albizzini (15. Jh.) und in den weitläufigen Flächen der ehemaligen Tabak-Trockenhallen „Seccatoi Tabacchi“ in Rignaldello ausgestellten Werke bilden die vollständigste, vorhandene Dokumentation über seine künstlerische Tätigkeit, und haben aus Città di Castello eine kleine Hauptstadt der modernen Kunst in Europa gemacht. 

Kontakte
Telefon: 0039 0758554922 - Fax: 0039 0758552100
info@iat.citta-di-castello.pg.it - http://www.cittadicastelloturismo.it/it/
Bezugsbüro: IAT: Piazza Matteotti, Logge Bufalini - 06012 Città di Castello (PG)
Tour

Von Bagno di Romagna die Schnellstr. E/45 Richtung Rom bis zur Ausfahrt Città di Castello Nord befahren. Dann rechts weiter und beim ersten Rondell noch mal rechts bis zu den Parkplätzen bei den Stadtmauern weiterfahren.

Nützliche Hinweise

Sehenswertes: Piazza Matteotti, auf die der geschichtsträchtige Palazzo del Podestà blickt, der Dom mit seinem Museum, die Kollektion Burri im Palazzo Albizzini und in den ehem. Tabak-Trockenhallen „Seccatoi di Tabacco“.

mar, 27 giu 2017 09:50:17 +0000